Bach im Wald

Stilllegung Staudinger – Versorgungssicherheit in Hanau und Großkrotzenburg ist zu jeder Zeit gegeben

Wird Block 5 des Kraftwerks Staudinger Ende 2025 vom Netz genommen, hat das keinen Einfluss auf die Versorgungssicherheit für die Hanauer und Großkrotzenburger Bürgerinnen und Bürger sowie die Gewerbekunden.

„Diese ist sowohl für Wärme als auch für Strom zu jeder Zeit gegeben“, so Martina Butz, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hanau, als Reaktion auf die jüngste Pressemeldung von Uniper.

Der Kraftwerksbetreiber hat in der vergangenen Woche angekündigt, den steinkohlebetriebenen Block 5 des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg spätestens Ende 2025 und somit früher als ursprünglich angedacht stillzulegen.

„Die Stadtwerke und auch die Gemeindewerke Großkrotzenburg arbeiten bereits seit geraumer Zeit an Konzepten zur Nachfolgelösung“, sagt Horst Prey, Geschäftsführer der Gemeindewerke Großkrotzenburg. „Wir sind darauf gut vorbereitet. Kein Kunde wird im Kalten sitzen“ verspricht Butz.

Die Konzepte resultieren aus der bereits fertig gestellten, von der BAFA geförderten Studie zum „Modellvorhaben Wärmenetze 4.0 in Hanau und Großkrotzenburg“.

Teilweise gründen diese Szenarien auf autarker Wärmeproduktion sowie auch auf einer Mischform aus eigenen Lösungen und Kooperationen mit Partnern.

 

Nun gilt es auszuwählen, welches dieser Konzepte zum Tragen kommt. Darüber werden die Aufsichtsgremien der Stadtwerke Hanau und der Gemeindewerken Großkrotzenburg noch in diesem Jahr befinden.

Auswirkungen auf die Stromversorgung in Hanau und Großkrotzenburg hat dies nicht, da die Netzgesellschaften den benötigten Strom aus den Übertragungsnetzen entnehmen. Diese werden durch deutschland- und europaweite Stromerzeuger gespeist.

 

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