Allgemeine Informationen zu Fernwärme

Fernwärmeversorgung

Die Fernwärme wird seit August 1988 über eine Rohrtrasse (zwei Rohre mit 150 mm Nennweite) von circa zwei Kilometer Länge vom Kraftwerk Staudinger bezogen. Die Fernwärme Rohrleitung endet in einer Übergabestation am Rande des Neubaugebietes SGK25 und führt von hier aus in das Versorgungsgebiet rund ums Hallenbad und in das 1992 entstandene Versorgungsgebiet »Gutenbergallee«. 
Im Jahr 2002 wurde das Neubaugebiet SGK 25.1 und SGK 25.2 mit Fernwärme erschlossen. 
Ab 2003, nach Umwandlung des Eigenbetriebes in eine GmbH wurde verstärkt in die umweltfreundliche Wärme investiert und der Netzausbau vorangetrieben. 2009/2010 kam der Bau einer neuen Fernwärmehauptleitung durch E.ON Kraftwerke hinzu, die es ermöglicht ganz Großkrotzenburg mit Fernwärme versorgen zu können.

Zur zusätzlichen Besicherung der Fernwärme wurde 2015 eine Wärmespeicheranlage errichtet. Dieser übernimmt bei Abschaltungen des Kraftwerk Staudingers die Beheizung des Fernwärmenetzes, so dass die hocheffiziente Fernwärme so lange wie möglich genutzt werden kann. Mit dem Bau dieser Anlage wurde auch die Voraussetzung geschaffen, eine eigene Erzeugungsanlage wie z.B ein Kessel oder Blockheizkraftwerk in das Fernwärmenetz zu integrieren.

Vergleicht man die Jahre 2003 bis 2017, so erhöhte sich der Fernwärmeabsatz von 7.800 MWh auf 24.715 MWh. Insgesamt wurden in den zwölf Jahren rund 8 Mio. Euro investiert, so dass bis heute über 50% der Marktanteile in der Wärmeversorgung auf die Fernwärme fallen und ca. 7.300 Tonnen CO2 eingespart werden konnten.

Im Jahr 2017 wurden 24.715 MWh an mehr als 650 Kunden geliefert.